
Textron Systems und Howe & Howe haben den radgetriebenen Kampfroboter RIPSAW M1 UGV während der Ausstellung Modern Day Marine am 28. April 2026 vorgestellt.
Laut einem Bericht der Website Defence Blog ist der RIPSAW M1 UGV eine radgetriebene Roboterplattform, die speziell nach der Vision des Marine Corps entwickelt wurde, wie autonome Systeme an der Seite seiner bestehenden gepanzerten Flotte eingesetzt werden sollen.
Der M1 ist lediglich die erste Variante einer neuen Fahrzeugreihe, die auf einer Modular Open Systems Approach-Architektur basiert. Diese wurde von Textron Systems ausdrücklich auf Skalierbarkeit ausgelegt und markiert den Beginn einer neuen Familie von Kampfrobotern.
Er wiegt leer rund 1.950 kg und besitzt ein zulässiges Gesamtgewicht von 2.850 kg. Das bedeutet, dass der M1 bis zu 900 kg Missionsnutzlast auf seiner flachen Deckfläche aufnehmen kann. Seine Höchstgeschwindigkeit im High-Range-Modus erreicht 85 km/h, während eine Low-Range-Konfiguration mit 32 km/h für kontrollierte Bewegungen vorgesehen ist.
Sein Antriebsstrang ist elektrisch und bietet eine nahezu geräuschlose Reichweite von rund 48 km — ein Merkmal von entscheidendem taktischem Wert, da die akustische Signatur darüber entscheiden kann, ob ein Aufklärungsfahrzeug entdeckt wird, bevor es seine Mission abschließt.
„Der Technologiedemonstrator M1 zeigt, was möglich ist, wenn es darum geht, wie UGVs Missionen des Marine Corps unterstützen können“, sagte Sara Willett, Vice President of Programs bei Textron Systems.
„Gemeinsam mit Howe & Howe haben wir unsere Erfahrung mit autonomen Robotersystemen zu Land, in der Luft und auf See eingebracht — denselben Einsatzbereichen, in denen die Missionen des Marine Corps stattfinden —, um dieses System zu entwickeln. Es demonstriert unsere Fähigkeit, SWAP nach oben oder unten zu skalieren und gleichzeitig den gemeinsamen robotischen Kern beizubehalten, der es unseren UGVs ermöglicht, außergewöhnliche Transportfähigkeit und Agilität auf dem Gefechtsfeld zu liefern.“
Foto: Textron Systems. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft.
